Inklusionsassistent - An deiner Seite im Unterricht und darüber hinaus

Angebote für Bidungseinrichtungen

Netzwerk Frühe Hilfen

Es gibt Lebenssituationen, in denen das Elternsein eine Herausforderung ist. Dann tut es gut, eine helfende Hand zu erfahren oder verständnisvolle Worte zu hören. Schon frühzeitig möchten wir Ihnen mit "Frühen Hilfen" unterstützende Angebote anbieten.

Der Kurzflim der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Nationalen Zentrums für Frühe Hilfen informiert anschaulich, was Frühe Hilfen sind und wie Schwangere und Familien mit Unterstützungsbedarf die Angebote erhalten können.

Quelle: NZFH/BZgA 2019

Kurzfilm "Was sind Frühe Hilfen?"

Kontakt

Maria Wirth

Netzwerkkoordinatorin Prävention

angestellt beim Deutschen Kinderschutzbund KV SOE e.V.

03504 - 60 09 60

maria.wirth@kinderschutzbund-soe.de

Kontakt

Kerstin Fritsch

Netzwerkkoordinatorin Kinderschutz

angestellt beim Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

03501 - 51 52 161

kerstin.fritsch@landratsamt-pirna.de

Elternbroschüre

Die Mitarbeiterinnen der Frühen Hilfen haben eine Elternbroschüre zusammengestellt, in der alle Unterstützungsangebote für Schwangere und Familien im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zusammengetragen sind.

Präventive Projekte für Kinder

Prävention setzt bei der Stärkung der Lebenskompetenz an. Um Kinder zu befähigen, gefährdende Einflüsse zu erkennen, möchten wir sie innerhalb unserer Projekte darin stärken, auf ihren eigenen Körper und dessen Gefühle/ Intuitionen zu hören und sich selber als schützenswert zu erfahren.

 

Um Kinder stark zu machen, haben wir vom Deutschen Kinderschutzbund KV Sächsische Schweiz-Ostererzgebirge e.V. folgende Projekte entwickelt.

 

Unsere präventiven Projekte

"SAG WAS!" - ein Projekt über Streit / Konflikte

Kennen Sie solche Situationen auch? Ständig rangeln die Kinder untereinander, es gibt Streitigkeiten und nicht selten wissen sich die Kinder nicht besser zu helfen als mit Gewalt.

 

Ziel ist es, eine angemessene gewaltfreie Streitkultur zu entwickeln. Diese wird durch eine Bilderfolge visualisiert und hilft den Kindern sich beim Streiten zu orientieren und dies umzusetzen.

 

Umsetzung:

Alltägliche Situationen, in denen es um Ärger, Wut und Gewalt der Kinder untereinander geht, stellen wir in kleinen Rollenspielen dar. Die Kinder gehen anschließend in die Rolle der/des Beraterin/Beraters, als Profi dieser Alltagssituation. Gemeinsam mit den Kindern suchen wir nach Lösungen und probieren diese in Rollenspielen aus.

„Die Giraffensprache“ – ein Projekt zur Gewaltfreien Kommunikation (nach M. Rosenberg)

Dass es in der Schule zu Konflikten kommen kann, ist natürlich nichts Ungewöhnliches und gehört zum Alltag einfach dazu. Doch ist es wichtig, diese sinnvoll zu lösen. In Anlehnung an das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) nach M. Rosenberg wollen wir mit den Kindern spielerisch eine gewaltfreie Gesprächskultur entwickeln.

 

Ziel des Projektes ist es, Grundschulkinder zu einer positiven Kommunikation zu verhelfen, um dadurch das Klassenklima und das persönliche Befinden jedes Kindes zu verbessern. Kinder sollen spielerisch lernen Streit vorzubeugen, eigene Bedürfnisse zu vermitteln und empathiefähiger zu werden.

 

Umsetzung:

Zunächst sollen die Kinder Einsicht in die Unterschiedlichkeiten ihrer Interessen und Fähigkeiten erhalten, um ihren Mitschülern/Mitschülerinnen dann vorbehaltlos und empathisch zu begegnen. Über die eigenen Streitthemen der Kinder kommen wir dann zur „Giraffensprache“ – einer gewaltfreien und empathischen Art miteinander zu reden und üben diese in kleinen Rollenspielen ein.

„Mein Körper gehört mir“ – ein Projekt zur Prävention sexuellen Missbrauchs

Um ein potentielles (sexuell) übergriffiges Verhalten abzuwehren oder zu beenden, sollen die Kinder lernen, ihre Gefühle und Intuitionen wichtig zu nehmen und zu äußern.

Ziel des Projektes ist es, zu vermitteln, dass Kinder ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und (sexuelle) Selbstbestimmung haben und Grenzen setzen dürfen, aber auch Grenzen anderer Menschen wahrnehmen und akzeptieren sollen.

 

Umsetzung:

Innerhalb des Projektes soll es ermöglicht werden, dass die Kinder sich mit ihrer Körperwahrnehmung, ihren Gefühlen und Empfindungen beschäftigen, diese wahrnehmen und zum Ausdruck bringen, ihren eigenen Körper als schützenswert erfahren.

„Kleine Gefühlsschule“ – ein Projekt zur Stärkung der emotionalen Kompetenz

Kindern fällt es vermehrt schwer, Zugang zu ihren eigenen Gefühlen zu finden. Ihnen fehlt es an angemessener Sprache oder teils bereits an der Wahrnehmung ihrer Gefühle. Auch die Empfindung und Einordnung der Gefühle des Gegenübers bereitet den Kindern große Mühe. Dies beeinflusst die Kommunikation untereinander erheblich, es entstehen Konflikte.

 

Ziel ist es die Selbstwahrnehmung und die emotionale Kompetenz zu fördern. Kinder sollen lernen, dass es alle möglichen Gefühle gibt und alle in Ordnung sind.

 

Umsetzung: Innerhalb des Projektes möchten wir uns spielerisch und kreativ den eigenen Gefühlen widmen:

Gefühle allgemein, eigene Empfindungen wahrnehmen, einordnen und kommunizieren sowie Gefühle anderer Menschen erkennen und einordnen.

Kinder haben Rechte – ein Projekt zur Lebenskompetenzstärkung

Eine Aufgabe der Erwachsenen ist es, Kindern zu helfen, ihre Rechte Kennenzulernen und diese auch durchzusetzen.

 

Ziel des Projektes ist es, den Kindern aufzuzeigen, was Kinderrechte bedeuten und in welchen Situationen sie eine Rolle spielen, um sie für das Leben in unserer Gesellschaft zu stärken. Daher ist die Lebenskompetenzstärkung das Hauptziel, welches wir mit diesem Projekt verfolgen.

 

Umsetzung:

Spielerisch erarbeiten wir, welche Kinderrechte es gibt und wie sich diese von Wünschen unterscheiden. Gemeinsam überlegen wir, was die einzelnen Rechte auszeichnet und ob diese im Alltag ausreichend Beachtung finden.

„Die Welt ist bunt“ - ein Projekt über Toleranz

Um Toleranz und Akzeptanz zu fördern, ist es wichtig, Kinder in ihren Erfahrungen und Erlebnissen ihrer Lebenswelt ernst zu nehmen.

Ziel: Das Projekt gibt Kindern die Möglichkeit, über ihre Ansichten und Kenntnisse ins Gespräch zu kommen, die der anderen Kinder wahrzunehmen, eigene Werte und Normen zu überdenken und sich in die Rolle anderer (Kinder) hineinversetzen zu können und diese zu tolerieren.

 

Umsetzung: Spielerisch ersteigern die Kinder verschiedene Werte (Familie, Toleranz, Frieden, ein Zuhause) und kommen darüber ins Gespräch, was wichtig im Leben ist, ob es vielleicht anderen Kindern, aus anderen Kulturen, ähnlich geht. Dabei ist es uns sehr wichtig, die Aussagen und Meinungen der Kinder nicht zu werten, sondern ernst zu nehmen und zu reflektieren.

„Medien – aber sicher!“ – ein Projekt zur Stärkung der Medienkompetenz

Internet bzw. Smartphone sind tägliche Begleiter von Kindern und Jugendlichen, somit gewinnt Medienerziehung zunehmend an Bedeutung.

Ziel: Kinder sollen im Umgang und in der Nutzung digitaler Medien sensibilisiert werden. Starke Kinder können geeignete Entscheidungen treffen und altersgerecht digitale Medien nutzen. Weiterhin soll das Sozialverhalten und die Kommunikation in der digitalen Welt reflektiert werden.

 

Umsetzung: Spielerisch entdecken die Kinder die Welt der Medien und reflektieren ihre Mediennutzungsgewohnheiten. Kinder werden dazu angeregt, ihre persönlichen Wertvorstellungen und Grenzen zu erläutern und zu reflektieren. Während des Projektes können die Kinder ihre Meinung zu bestimmten Medien ausdrücken und ggf. überdenken.

Als Projekttag: „Das Haus der Sinne“ – ein Projekt zur Suchtprävention

Starke individuelle Persönlichkeiten, die es im Spiel und durch Gespräche frühzeitig gelernt haben, eigene Fähigkeiten und persönliche Möglichkeiten dafür zu nutzen, sich wohl zu fühlen und selbstbewusst an Probleme des alltäglichen Lebens heranzutreten, haben später größere Chancen, nicht süchtig zu werden.

 

Ziel des Projektes ist es, unsere Sinne näher kennenzulernen, diese praktisch zu erleben und zu genießen. Dadurch sollen die Kinder lernen, sich ohne Suchtmittel wohlzufühlen.

 

Umsetzung:

Die Kinder testen im „Haus der Sinne“ ihre Sinne in verschiedenen Experimenten und lernen dadurch, ihren Körper wahrzunehmen und zu achten. Jedes Kind trainiert durch kooperative und kommunikative Spiele die Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Aufgrund der Vorbereitungszeit und Durchführungsdauer ist dieses Projekt nur als Projekttag umsetzbar. Die Kinder werden dabei in Kleingruppen eingeteilt, welche von einer Bezugsperson durch das „Haus der Sinne“ mit deren einzelnen Stationen geleitet werden (Stationslauf). Jede der 5 Station hat eine Dauer von ca. 30 Minuten.

INFO

- insbesondere für Kinder bis 6 Jahre im Kontext Kita/   Übergang Grundschule (für weitere Altersgruppen   sprechen Sie uns bitte an)

- individuelle Anpassung an bestimmte Themen

- thematischer Elternabend im Anschluss möglich

  60-90 min

         Gruppengröße: 8-12 Kinder

  in Ihrer Einrichtung

  kostenfrei im Sozialraum 2 (Gemeinden   Dippoldiswalde, Klingenberg, Kreischa,  Bannewitz  und Rabenau)

  Anmeldung erforderlich

 

Kontakt

Anja Starke, Julia Ziereisen,                       Maria Irmscher

03504 - 60 09 60

familienbildung@kinderschutzbund-soe.de

Elternabende

Wir bieten die Durchführung thematische Elternabende mit vielfältigen Methoden (bspw. Theater) a pädagogischen Einrichtung an.

 

Themen: Konflikte, Grenzen, Medien

 

Elternstammtische: Zu unseren thematischen Elternstammtischen sind nicht nur Eltern, sondern auch Fachkräfte herzlich eingeladen. Für Tagespflegepersonen sind die Elternstammtische  als Weiterbildung anerkannt, soweit das Thema den Inhalt der Tagespflege betrifft.Kosten: nach Vereinbarung

Fortbildungsveranstaltungen: Für Tagespflegepersonen, Pädagog*innen an Kindertageseinrichtungen und Schulen bieten wir auf Anfrage Fortbildungsveranstaltungen an.

Soziale Arbeit an Schulen

Schulsozialarbeit ist ein kostenloses Angebot hauptsächlich für Kinder und Jugendliche. Auch Eltern können sich beraten lassen, wenn es zum Beispiel zu Hause schwierig ist. Zu finden sind Schulsozialarbeiter*innen fast immer an der Schule.

BERATUNG bei allen Fragen

  • zur Entwicklung und zum Verhalten Ihres Kindes
  • zu alltäglichen Erziehungsfragen
  • zur altersgerechten Freizeitgestaltung
  • zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • zu Antragstellungen und Behördenkontakt (wie z. B. Bildungs-und Teilhabepaket)

ELTERNBILDUNG

  1. Organisation und Umsetzung von thematischen Veranstaltungen/ Elternabenden

PROJEKT- und GRUPPENARBEIT

  1. in der Klasse und im Freizeitbereich

BEGLEITUNG

  1. bei Bedarf im Schulalltag
  2. bei weiterführenden Hilfeangeboten

VERMITTLUNG

  1. bei Bedarf zwischen den Interessen von Eltern und Schule

VERNETZUNG

  1. innerhalb der Schule und mit Angeboten im Landkreis

An folgenden Schulen sind wir zu finden:

OBERSCHULE SCHMIEDEBERG

KATHARINA IHLE

 0176 47877563

 katharina.ihle@kinderschutzbund-soe.de

KOOPERATIONSSCHULE SCHMIEDEBERG

ANDREAS GLÖCKNER

 0176 64403240

 andreas.gloeckner@kinderschutzbund-soe.de

OBERSCHULE "HANS PÖLZIG" KLINGENBERG

COLIN HALTENORT

 0160 3825916

 colin.haltenort@kinderschutzbund-soe.de

FÖRDERSCHULZENTRUM REINHOLDSHAIN

NICO JACOB

 0176 60352737

 nico.jacob@kinderschutzbund-soe.de

GRUNDSCHULE DIPPOLDISWALDE

LIANE MEYER

 0176 4403042

 liane.meyer@kinderschutzbund-soe.de

INFO

Die Beratung im Rahmen der Schulsozialarbeit ist freiwillig, vertraulich und kostenlos.

Inklusionsassistenten

Inklusion an Schulen

Inklusionsassistenten sind zusätzliche Fachkräfte an ausgewählten Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien, Schulen zur Lernförderung sowie an berufsbildenden Schulen aller Schularten.

Die Inklusionsassistenten stärken Kinder und Jugendliche mit Behinderungen oder sonderpädagogischem Förderbedarf, damit sie gleichberechtigt ihren Bildungsweg gehen können. Damit steigen ihre Chancen, die Schule erfolgreich zu schaffen und den höchstmöglichen Schulabschluss abzulegen. Präventiv unterstützen die Inklusionsassistenten auch Schüler*innen, bei denen ein Förderbedarf entstehen könnte. (Quelle: https://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2016/10/04/die-schueler-haben-mich-schon-voll-akzeptiert-inklusionsassistenten-ab-diesem-schuljahr-im-einsatz/)

Zu Beginn des Schuljahres 2016/2017 startete der Deutsche Kinderschutzbund KV Sächsische Schweiz – Osterzgebirge e.V. gemeinsam mit der Oberschule Dippoldiswalde und der Oberschule Schmiedeberg das Projekt „Inklusionsassistent“. Dieses Projekt geht aus der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hervor und wird durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds und durch den Freistaat Sachsen finanziert.

Kontakt

Ramiza Rönitzsch

Oberschule "Am Pfortenberg" Dippoldiswalde

0176 - 34 28 38 62

ramiza.roenitzsch@kinderschutzbund-soe.de

Kontakt

N.N.

Oberschule Schmiedeberg

017

Ganztagsangebote

Der Schülertreff in der Alten Pforte der Oberschule in Dippoldiswalde ist täglich von 12:00 Uhr - 16:00 Uhr geöffnet.

 

  • Computerspiele, Brettspiele, Tischspiele,
  • Hofspiele im Freien
  • quatschen, Seele baumeln lassen
  • verwirklichen eigener kreativer Ideen, nähen, verschiedene Basteltechniken

Übersicht der Ganztagsangebote der OS Dippoldiswalde im Schuljahr 2020/21

KONTAKT

Svetlana Altergott

svetlana.altergott@kinderschutzbund-soe.de

Sozialpädagogische Familienhilfe

Sozialpädagogische Familienhilfe unterstützt durch intensive Betreuung und Begleitung Familien und alleinerziehende Elternteile in ihren erzieherischen Aufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen, sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen.

Was tun wir?

  • zuhören
  • mit Ihnen gemeinsam nach Lösungswegen suchen
  • unterstützen bei Alltagsproblemen, Kindererziehung, Behördengängen, Freizeitgestaltung

Wie sind unsere Angebote?

  • freiwillig
  • kostenfrei
  • vertraulich