Kinder- und Jugendschutz im Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge

Liebe KollegInnen, liebe Kinder und Jugendliche,

Julia Ziereisen und Anja Penndorf vom Deutschen Kinderschutzbund KV Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V. sind für das Projekt Ansprechpartnerinnen.
Dieses Projekt beinhaltet Projekte zur Selbstkompetenzstärkung von Grundschüler_innen, die Koordination des "Mitmach Parcours Durchblick!" und die fachliche Unterstützung für alle Projekte unseres Landkreises unter anderem mit einem Newsletter.
Sollten Anmerkungen, Kritik oder Veränderungsvorschläge bestehen, dann mailt uns, ruft uns an oder wir treffen uns einfach.

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                                                                    Julia Ziereisen

Unsere Projekte

- Unsere Kinderrechte

 

- Das Haus der Sinne

 

- Mein Körper gehört mir

 

- Leila Klein sagt "Nein"

 

- Theaterprojekt "Sag was!"

 

 

Frühzeitige Suchtprävention setzt bei der Stärkung der Lebenskompetenz an. Wahrnehmungsschulung und Grenzsetzung sind dabei der zentrale Schlüssel der suchtunspezifischen Gesundheitsförderung.

 

Kinder haben Rechte

Jeder Mensch hat Rechte. Ein Recht ist etwas, was jedem Menschen von Geburt an zusteht, daher bezeichnen wir diese Rechte im Allgemeinen als „Menschenrechte“. Natürlich ist jedem bewusst, dass alle Menschen verschieden sind, jedoch sind sie alle wertvoll für unsere Gesellschaft.

Die „Kinderrechte“, von denen im Weiteren die Rede ist, sind eine Übersetzung der Menschenrechte für Kinder. Kinder haben keine Extra-Rechte. Aber Kinder leben anders als Erwachsene. Sie stehen erst am Anfang ihrer Entwicklung und brauchen daher Erwachsene, die für sie sorgen und sie unterstützen. Eine Aufgabe der Erwachsenen ist dabei, den Kindern zu helfen, ihre Rechte kennen zu lernen und diese auch durchzusetzen. Sie stärken somit die Kinder für das Leben in unserer Gesellschaft. Daher ist die Lebenskompetenzstärkung auch das Hauptziel, welches wir mit diesem Projekt verfolgen.

 

Das Haus der Sinne

Mit dem Projekt „Haus der Sinne“ wollen wir den Kindern, sowie deren betreuenden Pädagogen und Eltern aufzeigen, wie spannend und interessant es sein kann, die eigenen Sinne zu gebrauchen. Diese sehr praktische Veranstaltung soll anregen, Suchtprävention im Kindesalter durch lebenskompetenzstärkende Methoden anzunehmen und umzusetzen. Denn starke individuelle Persönlichkeiten, die es im Spiel und durch Gespräche frühzeitig gelernt haben, eigene Fähigkeiten und persönliche Möglichkeiten dafür zu nutzen, sich wohl zu fühlen und selbstbewusst an Probleme des alltäglichen Lebens in der Gemeinschaft heranzutreten, haben später größere Chancen, nicht süchtig zu werden. Zu diesem langfristigen Prozess der Selbsterkenntnis und Selbstakzeptanz gehört auch, das Genießen zu lernen und zu erleben. Unsere Sinne bieten vielfältige Möglichkeiten, Genuss zu erleben und Kreativität zu ermöglichen.

 

Mein Körper gehört mir

Innerhalb dieses Projektes soll es Kindern ermöglicht werden, in einem geschützten Rahmen, mit Hilfe verschiedener thematischer Einheiten, ihre Körperwahrnehmung, ihre Grenzen, ihre Gefühle und Empfindungen wahr zu nehmen und diese zum Ausdruck zu bringen. Ziel unseres Projektes ist es, Kinder darin zu bestärken, ihren eigenen Körper und ihre Intuition als wichtig und schützenswert zu betrachten und sich gegebenenfalls vor schädlichen Einflüssen zu schützen. So sollen die Kinder zukünftig in der Lage sein, zu starken individuellen Persönlichkeiten heranzuwachsen und ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu gestalten.

 

Leila Klein sagt „Nein“

Ziel des Projektes ist die Stärkung der sozialen Kompetenz. Wir möchten vermitteln, dass es verschiedene Arten von „NEINs“ gibt. Die Kinder lernen, eigene Grenzen für sich abzustecken und sich nicht vorbehaltlos jedem Fremden anzuvertrauen. Vor allem möchten wir mit diesem Projekt den Jungen und Mädchen bewusst machen, dass man in der Gruppe immer stärker ist, als allein.

 

Theaterprojekt „Sag was!“

Basierend auf dem Buch von Isabel Abedi „Blöde Ziege, dumme Gans“, wird den Kindern in mehreren Szenen die Geschichte von Hannes und Trine erzählt. Beide Kinder haben Streit miteinander, jeder kommt dabei zu Wort. Und am Ende vertragen sie sich wieder. Bei Konflikten ist das Konzept des Perspektivenwechsels sehr hilfreich. Dies wird gemeinsam mit den Kindern herausgearbeitet und anschließend selbst ausprobiert und geübt.

 

Alle Projekte werden auf Anfrage an Grundschulen des Landkreises durchgeführt. Zu den Projekten wird immer ein thematischer Elternabend angeboten. Eventuelle Kosten können direkt bei der Projektleitung erfragt werden.